Vogelsdorf

Wir schaffen Raum
für die Zukunft.

Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Fredersdorf-Vogelsdorf, liebe Nachbargemeinden,

mit der Initiative Zukunft Vogelsdorf können die Müllberge in Vogelsdorf bald Geschichte sein. Ohne, dass die Entsorgung den Steuerzahler oder die Gemeinde auch nur einen Cent kostet. Durch die Entwicklung eines modernen Gewerbegebiets profitiert die Gemeinde gleich mehrfach: beim Umweltschutz, durch neue Arbeitsplätze und bei der Realisierung eines neuen Radweges.

Das Vorhaben hat eine komplexe Vorgeschichte, und unsere Voreigentümer haben viel Vertrauen verspielt. Daher möchten wir mit Ihnen in den Dialog treten. Auf diesem Portal erklären wir Ihnen die Geschichte des Areals, skizzieren das Bauvorhaben und stellen die Menschen und Unternehmen hinter dem Projekt vor. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam das Areal zwischen Frankfurter Chaussee und Schöneicher Weg wiederzubeleben und die Zukunft von Fredersdorf-Vogelsdorfs mitgestalten zu können.

Unser erklärtes Anliegen ist das Beräumen von Brandenburgs größter illegalen Mülldeponie, die durch den Vorbesitzer verursacht wurde. Mit dem Projekt wollen wir wirtschaftliches Wachstum ermöglichen durch ein Gewerbegebiet für zukunftsorientierte Produktion. Zu unseren Zielen gehört auch, dass wir den Lebensraum für Tiere und Pflanzen verbessern, indem wir neue Biotope schaffen und vorhandene Grünflächen aufwerten, die derzeit durch illegalen Müll stark belastet sind.

Auf dieser Website halten wir Sie über neue Entwicklungen auf dem Laufenden und geben Antworten auf die häufigsten Fragen.

Und wir bieten Ihnen verschiedene Möglichkeiten an, direkt mit uns ins Gespräch zu kommen.

Wir möchten mit Ihnen die besten Lösungen für Fredersdorf-Vogelsdorf finden. Sofern Sie Fragen, Sorgen oder Wünsche haben, zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir freuen uns auf den offenen Austausch und den Dialog mit Ihnen!

Gemeinsam für Vogelsdorf.

Patrick Reissner
Wolfgang Roeck
Martin Janotta
Rüdiger Hage
Siegfried Reibetanz
Aktuelles

Neues zum Projekt

29. Juni 2022
Der Journalist Dirk Nierhaus berichtet für die MOZ über das Vorhaben, die Altlasten der illegalen Mülldeponie an der Frankfurter Chaussee in Vogelsdorf mit Hilfe der Initiative Vogelsdorf loszuwerden.
Vogelsdorf

Unser gemeinsames Ziel

Alle verbindet das Ziel, gemeinsam mit allen Beteiligten eine partnerschaftliche Lösung zu finden – mit größtem Augenmerk auf den Erhalt der Natur.

Was wir tun?
Das Projekt

Sie haben Fragen - wir antworten

Hier beantworten wir alle Fragen zu dem Projekt "Vogelsdorf"

Die Gemeinde ist der Entscheidungsträger in allen Belangen der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung. Wir als Vorhabenträger schlagen sämtlich Maßnahmen im Sinne des Naturschutzes vor, letztendlich entscheidet aber die Gemeinde, was umgesetzt werden wird. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass alle Maßnahmen die im Bereich Naturschutz getroffen werden, von der Entscheidung der Gemeinde abhängen. Die Gemeinde kann sich von der Unteren Naturschutzbehörde beraten lassen.

Der erste Schritt soll im Frühjahr 2022 das Einsammeln der Zauneidechse und deren Umsiedlung sein. Die Voraussetzung dafür ist, dass das Landesamt für Umwelt die vorgezogenen Maßnahmen im Einklang mit dem BimSchG-Verfahren freigeben kann. Das Vorhaben ist höchst aufwendig, denn es müssen vorab Einzäunungen gesetzt werden, um die Flucht oder eine Wiedereinwanderung nach der Absammlung der Eidechsen zu verhindern und ein unfallfreies Aufsammeln zu ermöglichen. Der neue Lebensraum muss ebenfalls vorbereitet werden und entsprechend des Tierverhaltens Strukturen zur Fortpflanzung geschaffen werden. Die neue Heimat der Eidechsen wird auf 25 Jahren von den Berliner Stadtgütern gepflegt. Die gesamten Kosten für Einsammeln, Umsiedlung und Pflege für das Ersatzhabitat wird von der Sorbus GmbH getragen.

Für die Entsorgung von Müll gibt es hier in Deutschland ganz klare, sehr strenge Vorgaben und Gesetze. Die Aufgabe unserer mobilen Anlage in Vogelsdorf wird sein, den brennbaren Abfallzu homogenisieren und konditionieren, um sowohl die geforderten Brennwerte, die  Beschaffenheit sowie auch die Schadstofffrachten (vor allem der Parameter Chlor und Schwefel) zu erreichen. Dafür bedarf es weiterer Zufuhr von definiertem und aufbereitetem Abfall. Dies ist wichtig, um die Masse als Ersatzbrennstoff an das Industriekraftwerk Rüdersdorf  liefern zu dürfen, wo sie zur Energiegewinnung verbrannt werden wird. Nur so schließt sich der Wertstoffkreis. 

Das bestehende Feuchtbiotop führt seit Jahren kein Wasser mehr und erfüllt somit nicht mehr die Funktion als Laichbiotop. Durch das Anlegen eines neuen Biotops weiter im Westen, können wir ein funktionierendes Biotop schaffen, das genügend Wasser führt, um Amphibien wie der Knoblauchkröte, einen passenden Lebensraum zu bieten. Wir können durch unser Regen- und Wasserkonzept gewährleisten, dass die neuen Gewässer dauerhaft Wasser führen – dadurch wird ein verbesserter Lebensraum geschaffen. Das bestehende Biotop wird aufgefüllt.

Unser Interesse ist es möglichst schnell mit dem Errichten des Gewerbegebiets zu beginnen. Vorab müssen jedoch 85.000 Tonnen Müll gesammelt und sortiert werden. Dafür warten wir derzeit noch auf das Baurecht für das Errichten einer mobilen Sortieranlage, die Genehmigung nach BimSchG, das Vorliegen der Satzungsgenehmigungs des B-Plans und den Startschuss endlich mit den umweltrechtlichen Belangen beginnen zu dürfen. Unser Ziel ist es, im Herbst 2022 mit der Beräumung anzufangen und spätestens 2025 mit allen Planungsrechten den Bau des Gewerbegebiet zu starten. Der Bau selbst lässt sich dann rasch vollziehen. Bereits ein Jahr nach dem ersten Spatenstich können die Nutzer in die Hallen einziehen.

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